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Hilfe zur Selbsthilfe Ihre Fachstelle rund ums Thema



Austauschtreffen 2013

80 Selbsthilfegruppen im Kanton Solothurn – ein Netzwerk von Hilfsangeboten

Für Aussenstehende kaum bemerkbar, wirkt die Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen seit einem halben Jahr neu aus Solothurn. In einer neuen Bürogemeinschaft mit Pro Infirmis und dem EFG-ED (Einsatz Freiwilliger für die Gesellschaft und Entlastungsdienst für Behinderte) kommen nun alle Anfragen 
in der Kantonshauptstadt zusammen. 

Die Kontaktstelle ermöglicht den Zugang in die Gruppen und bietet auf Wunsch Unterstützung. Die Gruppen selber sind seit jeher ortsgebunden an ihren Treffpunkten. Viele wählen Olten, weil es für alle gut erreichbar ist und somit ein grosses Einzugsgebiet möglich ist. Zum Beispiel Primäre Ciliäre Dyskinesie (PCD); diese seltene, angeborene Krankheit wird durch eine Fehlfunktion der Zilien (Flimmerhaare) verursacht, die an vielen Orten im Körper anzutreffen sind. Aus der ganzen Deutschschweiz kommen die Gruppenmitglieder regelmässig nach Olten, um sich auf einer persönlichen Ebene auszutauschen. Der Gruppenraum im Flörli bietet ihnen den entsprechenden Raum. 

Ob Alleinstehende, Epileptiker, Fibromyalgie-Betroffene oder Depressionskranke, die Themenvielfalt der Selbsthilfegruppen ist riesig und positives Gruppenerleben stärkt alle Betroffenen. 
Wie immer im Sommer hat vor kurzem das jährliche, themenübergreifende Austauschtreffen stattgefunden. 17 Personen aus 11 verschiedenen Gruppen haben sich an diesem Samstag getroffen. Die Erfahrung der Selbsthilfe wirkt als verbindendes Element, und es ist jeweils eine grosse Freude, mit so vielen selbsthilfeerprobten Menschen themenübergreifend zu diskutieren und sich zu begegnen. Ganz speziell wurden dieses Jahr die Rolle der Kontaktstelle sowie Erwartungen und Wünsche der Gruppen ins Zentrum gestellt. Bewährtes bewahren und sich auch auf Neues einlassen fordert die einzelnen Gruppen wie die Kontaktstelle immer wieder von Neuem. Einigen Gruppen machen die abnehmenden Mitgliederzahlen und die Tendenz der Überalterung zu schaffen, andere leiden an den Vorurteilen des Umfeldes. Sich über Herausforderungen gemeinsam austauschen löst noch keine Probleme, stärkt jedoch die Gruppenmitglieder und Kontaktpersonen, um sich den Herausforderungen immer wieder neu zu stellen. 

Der neue Internetauftritt von Selbsthilfe Schweiz war natürlich auch Thema. Gruppen einfacher finden, Zugangswege vereinfachen. Auf www.selbsthilfeschweiz.ch können neu alle bestehenden Gruppen schweizweit einfach gefunden werden. Die Suchhilfe wird bald noch ausgeweitet, um auch geplante Neugründungen und Gründungsinitiativen einfacher zu finden. 

Nicht alle Gruppen sind den neuen Medien gewachsen und in der Informationsflut des Internets können sich Menschen auch verlieren. Das einfühlsame Gespräch am Telefon, das persönliche Gespräch und die Begegnung mit Mitbetroffenen haben auch in Zukunft einen grossen Stellenwert. «Die Selbsthilfegruppen sind kein Auslaufmodell», meint Kurt von den AA. «Lange war bei uns ausschliesslich der Alkohol Thema. Die Auseinandersetzung mit generellem Suchtverhalten wird jedoch immer wichtiger. Wir sind daran uns zu öffnen und der Zulauf an den Meetings gibt uns recht.»








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Poststrasse 2
4500 Solothurn
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