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Rückblick Fachveranstaltung

"Eltern gemeinsam ins Gespräch bringen"

 

Miteinander ins Gespräch kommen – Selbsthilfe als Potential für Eltern und Jugendliche
 

Selbsthilfe als Unterstützung für betroffene Eltern und Jugendliche in schweren Lebenssituationen. Was gibt es im Kanton Solothurn? Welches Potential ist noch ungenutzt? - Zu diesem aktuellen Thema diskutierten fast 20 Fachleute in der Jugendherberge Solothurn. Zur Fachveranstaltung vom 6. Juni 2019 eingeladen hatte die Kontaktstelle Selbsthilfe Solothurn zusammen mit der Fachstelle Gesundheitsförderung und Prävention vom Kanton Solothurn.
 

Carmen kümmert sich seit vielen Jahren Tag und Nacht um ihren erwachsenen Sohn, der an ADHS erkrankt ist. In einer anderen Familie übernimmt die zwölfjährige Sarah bereits viele Aufgaben im Haushalt. Sie kauft ein, kocht wäscht und kümmert sich um Ihre Mutter. Denn diese leidet an der sehr schmerzvollen Gelenkkrankheit Polyarthritis. Wiederum an einem anderen Ort in Solothurn setzt sich eine Mutter für eine Verbesserung der Situation ihrer hochbegabten Tochter in der Schule ein. Sie möchte etwas gegen die stetige Unterforderung unternehmen, die sich bereits als körperliche Stresssymptome bemerkbar macht.
 

Selbsthilfe hat viele Gesichter. Die Methode ist jedoch immer gleich einfach: Reden mit Menschen die ähnliches erleben, hilft. Denn der persönliche Austausch mit Personen, die sich in einer vergleichbaren Lebenssituation befinden, befreit, ermutigt und entlastet. Im Kanton Solothurn sind verschiedenste Selbsthilfegruppen aktiv. Auch spezifisch für Eltern mit betroffenen Kindern gibt es zahlreiche Angebote von A wie Autismus bis Z wie Zöliakie, gab Regina Schmid als Stellenleiterin Einblicke in das Angebot der Kontaktstelle Selbsthilfe Solothurn. Ganz neu gegründet wurde auch eine Gruppe für sogenannte „Young Carers“, also Kinder und Jugendliche als pflegende Angehörige. Marianne Frech, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Careum Forschung in Zürich präsentierte den Anwesenden die brisanten Ergebnisse zu diesem noch kaum erforschten Thema und berichtete über die ersten Erfahrungen der Selbsthilfegruppe. Zudem gab es spannende Blitzlichter in den Alltag von Selbsthilfegruppen. Hautnah erzählt von zwei aktiven Mitgliedern.
 

In den anschliessenden Gruppengesprächen diskutierten die Fachpersonen eingehend, wie die Selbsthilfe in den jeweiligen Fachorganisationen präsent ist und wo eine allfällige Zusammenarbeit zum Schwerpunkt Eltern und Jugendliche noch verstärkt werden könnte. Der Austausch auf Augenhöhe führt nicht nur in Selbsthilfegruppen zu einer Stärkung. Auch bei diesem Anlass half er die bestehenden Beziehungen zwischen der Kontaktstelle und lokalen Fachpersonen auszubauen.
 

Die Kontaktstelle Solothurn vermittelt interessierte Personen in bestehende Gruppen und hilft neue Gruppen aufzubauen. Zudem ist sie aktiv, die Selbsthilfe bei Fachleuten und in der breiten Öffentlichkeit stärker zu verankern.

 





Hier finden Sie uns

Kontaktstelle Selbsthilfe Kanton Solothurn
Poststrasse 2
4500 Solothurn
Telefon: 062 296 93 91
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montags und freitags jeweils
von 9 - 12 Uhr und 13.30 - 16.00 Uhr
sowie mittwochs von 8.30 - 11.30 Uhr

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Miteinander ins Gespräch kommen – Selbsthilfe als Potential für Eltern und Jugendliche
 

Selbsthilfe als Unterstützung für betroffene Eltern und Jugendliche in schweren Lebenssituationen. Was gibt es im Kanton Solothurn? Welches Potential ist noch ungenutzt? - Zu diesem aktuellen Thema diskutierten fast 20 Fachleute in der Jugendherberge Solothurn. Zur Fachveranstaltung vom 6. Juni 2019 eingeladen hatte die Kontaktstelle Selbsthilfe Solothurn zusammen mit der Fachstelle Gesundheitsförderung und Prävention vom Kanton Solothurn.
 

Carmen kümmert sich seit vielen Jahren Tag und Nacht um ihren erwachsenen Sohn, der an ADHS erkrankt ist. In einer anderen Familie übernimmt die zwölfjährige Sarah bereits viele Aufgaben im Haushalt. Sie kauft ein, kocht wäscht und kümmert sich um Ihre Mutter. Denn diese leidet an der sehr schmerzvollen Gelenkkrankheit Polyarthritis. Wiederum an einem anderen Ort in Solothurn setzt sich eine Mutter für eine Verbesserung der Situation ihrer hochbegabten Tochter in der Schule ein. Sie möchte etwas gegen die stetige Unterforderung unternehmen, die sich bereits als körperliche Stresssymptome bemerkbar macht.
 

Selbsthilfe hat viele Gesichter. Die Methode ist jedoch immer gleich einfach: Reden mit Menschen die ähnliches erleben, hilft. Denn der persönliche Austausch mit Personen, die sich in einer vergleichbaren Lebenssituation befinden, befreit, ermutigt und entlastet. Im Kanton Solothurn sind verschiedenste Selbsthilfegruppen aktiv. Auch spezifisch für Eltern mit betroffenen Kindern gibt es zahlreiche Angebote von A wie Autismus bis Z wie Zöliakie, gab Regina Schmid als Stellenleiterin Einblicke in das Angebot der Kontaktstelle Selbsthilfe Solothurn. Ganz neu gegründet wurde auch eine Gruppe für sogenannte „Young Carers“, also Kinder und Jugendliche als pflegende Angehörige. Marianne Frech, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Careum Forschung in Zürich präsentierte den Anwesenden die brisanten Ergebnisse zu diesem noch kaum erforschten Thema und berichtete über die ersten Erfahrungen der Selbsthilfegruppe. Zudem gab es spannende Blitzlichter in den Alltag von Selbsthilfegruppen. Hautnah erzählt von zwei aktiven Mitgliedern.
 

In den anschliessenden Gruppengesprächen diskutierten die Fachpersonen eingehend, wie die Selbsthilfe in den jeweiligen Fachorganisationen präsent ist und wo eine allfällige Zusammenarbeit zum Schwerpunkt Eltern und Jugendliche noch verstärkt werden könnte. Der Austausch auf Augenhöhe führt nicht nur in Selbsthilfegruppen zu einer Stärkung. Auch bei diesem Anlass half er die bestehenden Beziehungen zwischen der Kontaktstelle und lokalen Fachpersonen auszubauen.
 

Die Kontaktstelle Solothurn vermittelt interessierte Personen in bestehende Gruppen und hilft neue Gruppen aufzubauen. Zudem ist sie aktiv, die Selbsthilfe bei Fachleuten und in der breiten Öffentlichkeit stärker zu verankern.

 



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